11. September 2013

Etappe 4 - HAUTE ROUTE ALPS 2013 - Serre-Chevalier/Briancon-Pra Loup

"Stage 4 will bring on the big names ...", hatten sie gestern beim abendlichen Briefing gesagt. Immerhin stehen mit dem Col d´Izoard und dem Col de Vars zwei wirklich riesige Tour de France-Namen auf dem Programm, der Endanstieg nach Pra Loup wird jedem, der sich mit klassischen TDF-Stories auskennt, einen Schauer in den Rücken jagen.

Wir zumindest stehen etwas ehrfürchtig und fast still am kalten Start in Briancon an diesem Morgen und warten auf das Peloton.


Die Hamburger unter sich: Carsten und Christian von der RG Uni.

Die Hammer-Etappe endet gestern im 9 Kilometer entfernten Serre Chevalier. Dieser Ort allerdings ist zu klein, um unser ganzes Fahrerfeld zu beherbergen, also werden 200, 300 Starter in Briancon einquartiert - auch wir.

Die Etappe wird sowieso erst am Fuße des Col d´Izoard gestartet, der etwa 150 Meter um die Ecke beginnt. Gegen 8:00 Uhr saust das - im Gegensatz zu uns erwärmte - Peloton vorbei, wir fädeln uns ein. Es geht los.

Frühstart in den Hammerberg.


Direkt hinter einem Kreisverkehr haben sie in einer engen Gasse die Zeitmatten aufgestellt. Wie damals bei der Flandernrundfahrt drängeln wir uns langsam, kurz vor dem Umfallen, nebeneinander, dann piept es, dann wird es sofort richtig steil - willkommen im Izoard!


Am Izoard geht es sofort steil - mitten in Briancon.

Ich bin relativ gut ausgeschlafen. Erstaunlich, angesichts der Tatsache, dass wir heute die vierte Etappe fahren. Vier Tage Rennrad non-stop. Bisher schon um die 320 Kilometer in den Beinen (das an sich ist noch nicht viel), aber jeden Tag niemals unter 3.000 Höhenmeter gemacht - insgesamt knapp 10.000 Höhenmeter, um genau zu sein.

Heiko neben mir scheint auch recht gut erholt zu sein. Er kurbelt ruhig, zieht auch sofort etwas an, habe ich das Gefühl - meine Beine fühlen sich wie Pudding an. Ich schiebe es auf die fehlende Erwärmung und lasse Heiko etwas voraus fahren.


Noch nicht ganz wach. Schon in der Senkrechten.

Schnell haben wir Briancon verlassen. Noch immer kurbeln wir im Schatten, aber wohl wissend, was gestern passiert ist - ich war dick eingepackt in langen Klamotten, die ich dann bei 32 Grad durch die Kante schleppen musste - gibt es für mich heute morgen nur Beinlinge und das Langarm-Trikot. Keine langen Handschuhe, kein Windweste, nix Langes.

Dennoch: Das Garmin zeigt 11 Grad am Start, wird auf 7 Grad auf dem Gipfel absinken.

Flacher Beginn. Flauer Magen.


Der Col d´Izoard wird auch "der Scharfrichter der Alpen" genannt. Nicht umsonst: Sein Anstieg ab Briancon ist 21,5 Kilometer lang - das ist eine sehr sehr lange Strecke, die man nonstop bergan kurbeln muss. Große Geschichten haben sich hier abgespielt, Dramen und Siege.

Mir ist etwas flau im Magen, denn ich spüre, dass meine Puddingbeine irgendwie scheinbar doch nix mit zu wenig Erwärmung zu tun haben. Heiko ist schon irgendwo weiter vorn im Getümmel verschwunden ...


Wieder zieht sich das Peloton schnell auseinander.

Ich muss Heiko ziehen lassen, am Berg sollte man nur sein eigenes Tempo fahren. Die RG Uni-Jungs sind längst schon an mir vorbei - so drücke ich mir mein "Berggel" rein und versuche, ruhig atmend zu treten. Meine Herzschmerzen, die mich vor allem auf der zweiten Etappe so gequält hatten, sind noch nicht ganz verschwunden, obschon sie bei jedem Atemzug auftreten, dann doch längst nicht mehr so schlimm.

Trotzdem: Oben auf ist was anderes ...

Der Col d´Izoard beginnt recht okay, für einen Scharfrichter.


Die ersten 7 Kilometer bieten zwar schon mit einigen 11%-Rampen und Rämpchen nervige Antritte, die einem Schweiß auf die Stirn treiben, hält sich bei 7 bis 9% im Mittel aber noch recht bedeckt. Eine kleine Zwischenabfahrt - warum treten die so rein?!? - und ein anschließendes kleines Flachstück sorgt für Unruhe im Feld.

Einige gehen hier neben mir aufs Große und versuchen, einige Plätze gut zu machen. Jungs: Wir haben heute wieder über 3.000 Höhenmeter auf dem Programm, macht mal halblang!


Endlich ein bisschen wärmer: Und taghell.

Weiter oben wird es dann schön. Endlich geht auch die Sonne auf: Der Izoard zeigt sich von seiner schönen Seite. Bewaldete Abhänge, sattes Grün auf den Wiesen. Es duftet wieder herrlich. Wären da nur nicht die Schmerzen ...

Naja, Schmerzen in dem Sinne sind es nicht: Ich hatte weder Muskelkater noch irgendwelche anderen Beeinträchtigungen in meinen Beinen, aber man fühlt doch, dass hier schon einige Arbeit in den Muskelsträngen steckt.

Es geht steil.


Dann, plötzlich, bäääm! Eine kurze, kaum 30, 40 Meter lange, aber dafür 21% steile Rampe holt mich (uns alle!) aus dem Dämmerschlaf beim Aufstieg zurück. Der Scharfrichter holt sein Beil raus ...


Jetzt müssen wir ran: Einstellige Prozente? Nur noch sehr selten.

Ab jetzt wird es fies. Wir haben alle gerade einmal 7 Kilometer geschafft. Wie hatten sie im Briefing gesagt: "This Col gets steeper the more you get top the top." Es ist, als bekämpfe der Berg diejenigen, die es wagen, ihn bezwingen zu wollen, umso stärker, je mehr sie es schaffen.

Zwischendrin lullt er uns mal wieder kurz bei 3, 4% ein, ansonsten aber fahren wir anfangs bei 7 bis 9%, später dann mehr bei 8 bis 10. Es knarzen neben mir wieder die Tretlager. Doch ich wundere mich: Ich werde noch immer überholt. Und noch immer - kein Heiko vor mir in Sicht.


Ab Kilometer 13 wird es dann richtig fies. Die Serpentinen schlängeln sich ein Stück etwa wie beim Stelvio an einem steilen Abhang durch leichten Nadelwald. Die Rampen selbst sind okay - die Kurven aber brechen einem die Beine: Bis zu 21 ver*****ene Prozente steil, ich fasse es nicht! Jede einzelne der Kurven.

Einige Motorrad-Begleiter haben sich dort hingestellt, feuern uns an. Ich danke es ihnen - hänge auf den "flachen" Stücken bei "nur" 10% dann an meiner Trinkflasche.

Und immer wieder frage ich mich: Wo ist Heiko?

Der hat heute anscheinend seinen Supertag.


Unbewaldete Wiesen wechseln sich ab mit ...

Dennoch versuche ich auch, etwas Auge für die Schönheit dieses Anstieges zu haben. Quäldich.de gibt nicht volle Punktzahl für die Natur-Wertung. Das mag daran liegen, dass man fast kaum das "Unten" sehen kann. Der Izoard ist wie eine optische Täuschung - steil, verdammt steil, aber du siehst es kaum.

Aber abwechslungsreich. Fahre ich einige Serpentinen an spärlich bewachsenen Wiesen, kann es einen Kilometer weiter schon ganz anders aussehen, dann umgibt mich würziger Harzduft und Kiefern werfen dürre Schatten.


... Passagen durch den Wald. Dennoch wenig Schatten.

Ich habe heute ganz okay geschlafen. Unser Hotelzimmer in Briancon war hässlich, aber groß genug, um einer Couch Platz zu bieten. Anstatt im Doppelbett neben Heiko zu liegen, konnte ich es mir auf der angenehm harten Schlafseite der Couch bequem machen.

Das Frühstück war - Überraschung - angenehm salzig, eine Seltenheit in Frankreich. Eigentlich beste Voraussetzungen. Nur: Warum überholen die mich hier alle?!

Manchmal blicke ich mich um, vielleicht um mich zu vergewissern, dass da noch andere sind, die auch so schlecht voran kommen, wie ich hier heute. Da sind immer welche. Viele sogar.


Beruhigend: Es gibt immer Langsamere als man selbst.

Der Col d´Izoard führt auf eine Höhe von 2.400 Metern. Da gibts höhere Berge, sicher. Aber alles über 2.000 Meter geht einfach nur in die Beine. Ich spüre es. Nicht wirklich müde, eher sogar angenehm. So sicher irgendwie, eingelaufen. Und doch - schnell scheine ich heute nicht zu sein.

Auf den Spuren von Andy Schleck? Heute wohl nicht.


Irgendwann steht das Schild "Sommet 10 km" und ich kann endlich den Countdown beginnen. Man wird ja auch etwas bekloppt bei diesem Etappenrennen, das sich das "höchste und härteste Jedermann-Etappenrennen der Welt" nennt.

Man empfindet Anstiege unter 10 Kilometer als ... ach, den habe ich ja gleich.


Das sieht doch jetzt nach TDF aus, oder?

"Gleich" ist natürlich relativ. Sicher: "Noch 9 Kilometer" klingt besser als "noch 10". Und ich habe sowieso die Angewohnheit, bei den Kilometermarken noch einen Meter weiterzufahren, um beispielsweise bei der 9-km-Marke zu denken: "Noch 8.999 Meter." Das macht es kleiner. Erträglicher. Schneller.

So biegt man sich seine Realität zurecht.

Und witzigerweise klappt das auch. Ab 10 wird es einfach. Schon faszinierend, wie sich Relationen verschieben. Anfangs hielt ich Anstiege mit 15 Kilometern Länge für "lange Bastarde". Heute, auf der vierten Etappe, sind 10 Kilometer schon Endspurt und Respekt vergebe ich erst an Cols, die 20 Kilometer und mehr haben. Verrückt, diese HAUTE ROUTE!


Es wird wilder am Berg.

Ich hänge mich an eine größere Gruppe und zwinge mich, etwas die Kadenz zu erhöhen. So kann ich gut mithalten, ich grüße ein paar bekannte Gesichter, immer wieder cool, wie hier manche noch Zeit finden, trotz der Anstrengungen zu schnacken. Es geht um Andy Schleck und seinen Husarenritt bei der Tour de France 2011.

"Inspiring, how he made it.", meint ein Amerikaner.
Der neben ihm stimmt zu: "Yeah, he rode the hell out of his ass - and he was such a superb winner that day!"

Ich pflichte bei - und erinnere mich an diesen Tag, als Andy Schleck, zur Überraschung aller, ohne seinen Bruder schon 60 Kilometer vor dem Ziel zum Izoard hin ausgerissen war, und diesen Anstieg volle Kanne hochballerte. Eine tolle, eine mutige Leistung. Die er leider nie wieder wiederholen konnte.


Eher un-schleckig fühle ich mich dagegen. Der Scharfrichter macht seinem Namen hier im oberen Drittel alle Ehre. Es ist sehr unrhythmisch - man kann kaum mal einige hundert Meter mal ruhig ein Tempo fahren, immer wieder schrecken richtig harte Rämpchen die Fahrer aus ihren Sätteln - hier kann es dann auch schon mal kurzzeitig bis zu 22 Prozent steil werden - da müssen selbst die Jungs mit den 32er-Ritzeln an den Lenkern ziehen.

Und dann wieder, so, als sei nix gewesen, grüne Wiese und lockere 8%.


Steil, aber geil!

Die letzten Kurven: Oben zum Gipfel hin wir der Ausblick dann doch noch einmal richtig schön. Ich wähne mich schon oben - obschon das Gefühl "da ist der Col!" mich immer wieder trügt - da höre ich von hinten eine vertraute Stimme: "Na, alles klar?" fragt´s auf Deutsch. Ich blicke mich um.

Cinelli-Bike. RG-Uni-Trikot. Christian! Aha, ich dachte, der wäre vorn? Dann wohl doch nicht?

"Wie läufts?", frage ich.
"Joa, geht, nech?" Typisch Hamburg.
Understaten wo es nur geht.

Nee, denke ich mir, den lasse ich nicht vorbei!
Bin ja bald oben. Da kann man mal experimentieren ...


Dann doch: Tolle Ausblicke am Izoard.

Ein mal gehe ich aus dem Sattel. Schalte einen Gang hoch. Ziehe an. Nur wenige Umdrehungen. 10 Meter gewonnen. Christian kurbelt normal weiter. Ist nach 1 Minute wieder neben mir.
Dann, eine Kurve später, wieder: Gang hoch, raus aus dem Sattel, diesmal 10, 15 Umdrehungen.
50 Meter Vorsprung.

Und wieder ist er wenig später neben mir.

Das Schöne daran: Es entspannt mich. Ich kann andere Muskeln belasten, der Hintern - der zunehmend zur Problemzone wird in diesem Rennen - kann mal durchatmen.

Wieder sehe ich eine steile Rampe. Gang hoch. Raus. Treten. Christian bleibt zurück. Diesmal endgültig.


Dann irgendwann das ersehnte Schild: "Sommet 1 km".
Ah, nur noch ... 999 Meter, denke ich und trete rein. Irgendwie durchströmt mich wieder Energie, ich kann wieder etwas befreiter treten.

Ah, da kommt Christian an mir vorbei geschossen.

Na gut.

Endlich oben: Erste Rückstände.


Als ich auf den letzten Metern dieses Berges bin, denke ich kurz zurück. Erinnere mich an das abendliche Briefing gestern. "The day of the big names", hatten sie gesagt. Den Ersten habe ich nun gleich. Col d´Izoard.


Endlich oben! Wow, was für ein Brocken!

Als ich den Gipfel erreiche - Christian stürzt sich gerade in die Abfahrt - atme ich tief und glücklich durch. Dieser Izoard war ein Hammerbrocken, extrem lang, sehr steil und schwer zu fahren. Aber schön. Und schön ruhig. Ich habe diesen Berg nicht bezwungen, ich habe ihn überlebt. Später werde ich zu Heiko sagen, der, als ich ankomme, ebenfalls in die Abfahrt geht, dass der Izoard angenehm zu fahren war.

Ja. Angenehm. Aber das nur, weil ich langsam gemacht habe.

Peter Pouly, der Bergsieger, fährt diese 21,5 Kilometer Anstieg in 58 Minuten. Ich selbst werde auf Platz 371 nach 1:30 Stunde oben ankommen. 50% mehr Zeit gelassen. Heiko macht diesen Klopper in 1:28 h auf Platz 348.

Und legt damit den Grundstein für seinen heutigen, teaminternen Etappensieg. Heiko ist heute stark. Ich? Pudding-Boy.


Essen, trinken, pinkeln: Selbes Bild auf jedem Col.

Die Abfahrt genieße ich denn dann auch. Gebe wenig Stoff, obwohl man hier richtig schön Stoff geben könnte. Manche knacken hier wohl die 100 km/h, vor allem auf den schnurgeraden - etwas langweiligen aber dafür sauschnellen - Stücken, die sich im unteren Teil der Abfahrt anschließen.

Ich erreiche hier gerade mal 80 Sachen, finde das aber auf unbekanntem Terrain (plus Gegenverkehr) ganz passabel. Irgendwo weiter unten finde ich dann eine kleine Gruppe, 5, 6 Mann. Mit denen überbrücke ich ein Stück durch ein Tal und in einem der Orte schließen wir dann zu einer Gruppe auf, in der ich dann auch wieder meinen Teamkollegen Heiko finde.

Gemeinsam wollen wir den zweiten "big name" des Tages machen: Den Col de Vars.

In den Col de Vars - so kann man sich täuschen.


"Den Col de Vars kenne ich schon", sage ich beruhigend zu Heiko, der auf den Etappenaufkleber, der seine Trinkflasche schmückt, schaut und den Kopf schüttelt, irgendwas von "ganz schöner Puff" murmelt.
"Nee, der ist vollkommen okay", meine ich. Und erinnere mich an meine Fahrt über diesen Berg vor 2 Jahren auf meiner Tour de France.

Ich werde meine Worte noch bereuen.


Hitze. Wieder. Heiko weg. Es geht in die Senkrechte am Col de Vars.

Ganz unten halte ich erst einmal an: Heiko schießt wieder an mir vorbei. Einige Andere bleiben auch stehen, der meiste Teil war klug und hatte sich schon oben auf dem Izoard ausgezogen - ich zuppele mir meine langen Klamotten jetzt erst vom Leib.

Mittagshitze, die Grillen zirpen, die Luft steht. Es riecht nach Waldbrand irgendwie, trockenes, gelbes Gras bildet einen sonderbaren Kontrast zu den grünen, fruchtbaren Hängen des Izoard von eben.



Ich weiß nicht, wie ich dazu komme, den Col de Vars als "einfach" zu betiteln, wahrscheinlich trügt mich meine Erinnerung an meine Tour de France von vor 2 Jahren, denn dieser Berg ist einfach nur krass! Auch dieser Anstieg ist über 20 Kilometer lang, auch er führt auf über 2.000 Meter Höhe.

"Don´t panic!", hatten sie gestern gesagt: "There´s a part in the middle where you can rest a while ...". Na, schauen wir mal.

Die ersten 9 Kilometer bis zu dem "ebenen" Stück mit dem namensgebenden Örtchen Vars geht es sofort steil: Nie unter 7%, oft und gern bei 11% muss man schon recht hart reintreten, um hier am Ball zu bleiben. Ich fahre hier bei mittlerweile 25 Grad Celsius, es ist halbwegs windstill: Schweiß treibt mir die Nässe unter den Helm. Auf dem Gipfel werden es 30 Grad sein.


Der zweite "big name" der heutigen Etappe. 

Noch immer sind wir recht dicht beieinander. Zwar sind die Abstände zwischen den Fahrern nun größer geworden, aber es bleiben keine 100 Meter zwischen den Teilnehmern der HAUTE ROUTE an diesem Berg. Ich bin nie allein.

Vom Col de Vars hat man eine sehr schöne Aussicht, wenn man sich umdreht - schöner, als auf dem Izoard, bei dem der Anstieg doch irgendwie immer "eingezäunt" von Bergrücken war. Hier kann man seine Blicke schön in die Weite schweifen lassen.

Und so kann ich denn dann auch grinsen, als mich der Tour-Fotograf ablichtet: Nicht nur, weil ich jetzt gerade mein Berggel eingeworfen habe, sondern auch, weil ich in einigen Kilometern zum "Flachstück" kommen würde.


Gute Miene - Spaß machts allemal hier!

Langsam kehrt auch wieder etwas Selbstbewusstsein zurück: Meine Beine sind zwar noch immer nicht auf dem höchsten Niveau, aber ich fühle es doch irgendwie zurück kommen. Zumindest wünschte ich mir das: Der Kilometerstand ist momentan bei 57. Das ist ja noch nicht so doll: Gerade einmal die Hälfte dieser heutigen Etappe geschafft.

Los, Beine! Aufwachen!

Fata Bergana ...


Ich erreiche Vars. Und muss pinkeln wir ein Esel. Der Ort ist voller Touristen. Es wimmelt hier nur so von Autos, Leuten in Sandalen, weißen Tennissocken und schlimmen kurzen Hosen, die vor mir, hinter mir, neben mir die Straße überqueren wollen. Eine ganze Schulklasse quillt plötzlich vor mir über einen Zebrastreifen - anhalten - dann durchschlängeln.

Ich werde von einem Mitfahrer - auch Deutscher - überholt. 20 Meter vor mir biegt ein Auto, das uns beide überholt hat, plötzlich in eine Parklücke ab, schneidet den anderen Deutschen, der stürzt und schreit.
Ich eile hin. Er steht wieder auf, wild gestikulierend, nichts passiert.

Wir kurbeln weiter. Der Gestürzte stürmt mit ordentlich Wut im Bauch und Speed in den Beinen davon.

Ein, zwei Kilometer geht es bei "flachen" und gar nicht so ebenen 4% durch den Ort, dann endlich: Stille. Keine Touris. Nichts. Nur ein kleiner See, den ich umfahre.

Seltsamerweise sind nun keine Fahrer mehr zu sehen. Kein einziger mehr.

Hallo?

Hallooo?


Verlassen in der Mitte ...

Am Ende des Sees kann ich den letzten Meter sehen. Also haue ich rein.
Es zieht sich.
Wird steiler.
Und da fällt es mir wieder ein: Flach wird es doch in der Mitte des Anstiegs! Und das, was ich da oben als Col ausmache, das ist nur eine Fata Morgana, ein Wunschdenken in meinem weich gekochten Schädel.

Oh man!

Kilometer 13 (ab Vars) bis 16 sind die schlimmsten: Es geht kaum unter 5%, meistens bei 7 bis 9% tut mittlerweile jede Umdrehung weh. Beine wie Gummi. Wie war das doch gleich vorhin? Ich fühle mich besser? Nee. Pustekuchen.

"Sommet 5 km" steht da. Also noch .... 4.999 Meter. Ich trete. Ich zähle. Noch 3.999 Meter. Und dann überhole ich endlich wieder jemanden - auch wenn es eine übergewichtige Mountainbikerin ist, egal. Dann, 1.999 Meter. Dann 999 Meter. Und nun kann ich den Puff da oben endlich erkennen. Der Col. Oh man!

Als ich ankomme, grüßt Heiko. Er wirkt frisch. Ich muss heute Abend mal seinen Kulturbeutel durchsuchen ...

Ich brauche für den Anstieg 1:37:57 h und komme auf Platz 394 des Berges rein. Heiko auf 383 mit 1:37 glatt. Peter Pouly, klaro, ballert das Ding hier mit 56 Minuten weg. Oh man.

Teamzeitfahren: Hamburg ballert durch das Ubaye-Tal.


Heiko macht eine längere Pause. Da ich wie verrückt pinkeln muss, gehe ich in die Abfahrt und verspreche, unten auf ihn zu warten. Die obere Abfahrt vom Vars ist sehr eng - gottseidank kommen hier keine Autos entgegen - und auch recht technisch. Ich bin 2011 hier hochgekommen, damals in komplettem Nebel. Wunderbar, dieser Ausblick. Abenteuerlich die steilen Flanken, an denen ich herunterfliege.

Ab Hälfte der Abfahrt wird die Straße breiter, man kann etwas mehr Stoff geben. Die Serpentinenkurven sind gut einsehbar, und so kann ich abenteuerlich schneiden, richtig schön herunterballern. Der Lohn der Aufstiegsarbeit!

Noch weiter unten halte ich an, suche mir eine Scheune und pinkle an die Hauswand. Lange kommt kein Heiko, also steige ich auf und fahre weiter. Langsam. Nur so 35 bis 40 km/h. Immer wieder blicke ich mich um. Zwei, drei Einzelfahrer kommen vorbei gerauscht, "Come on!", fordern sie mich auf: Nee, nee, nach dem Anschiss gestern lasse ich Heiko heute nicht allein!

Dann endlich kommt er.


Im Paarflug mit Heiko durchs wunderschöne Tal.

Wir befinden uns im Ubaye-Tal. Ein tief eingeschnittenes Tal, wild-romantisch an spärlich bewachsenen Hängen. Hier geht es mit 2, 3, 5% bergab, ich setze mich hinter Heiko, der macht Tempo. Wir kommen wunderbar voran, ich genieße es, wieder ab und zu einfach nur den Freilauf schnell surren zu hören, wieder kühlenden Wind im nassen Helm zu haben - wir können jetzt laut Streckenplan für 20 komfortable Kilometer eigentlich ganz gemütlich rollen lassen.

Lassen wir aber nicht ...


Es ist wunderbar hier - keine Menschenseele.

Von hinten fährt Carsten von der RG Uni Hamburg auf, er hat auch einen Mitfahrer im Schlepp. Als Vierergruppe geht es nun weiter. Zunächst bleibt Heiko vorn, dann Carsten, dann ich. Und wie die Jungs so sind - wir erhöhen das Tempo. Bald schon ballern wir im Teamzeitfahren mit über 40 Sachen durch das Geschlängel.

Wild geht es von einer Schräglage in die nächste, wir treten richtig rein - tut ja nicht weh: Geht ja bergab, denken wir uns.


Hier NICHT die Kontrolle verlieren!

Wir schrammeln fast an senkrechten Wänden entlang. Abenteuerlich meine Kamera-Shots, die ich von vorn mache, dazu kurz rausnehme, die Cam wieder hinten ins Trikot stecke, Untenlenkerhaltung - und gib ihm!

Hinten frohlocken und jauchzen sie. Kleine Wellen treten wir einfach unter uns weg. Wir scheißen drauf, kommt halt noch ein Anstieg, ein "big name", egal! Wir sind im hier und jetzt und wir wollen Speed! Und wir wollen sie jetzt! Es ist, als wie wenn sich ein Rudel hungriger Wölfe auf ein frisch gerissenes Reh stürzt - wir schnaufen, wir prusten, wir ziehen am Lenker - wir hauen alles raus. Hinten müssten sie Funken an unseren Ärschen sprühen sehen ...


Tolles Bergabstück zum Ballern!

Wir überholen langsam fahrende Autos. In den wenigen dunklen Tunnelchen blinzle ich nicht einmal, so ergeben sind wir dem Zeitfahrrausch, ich schreihe "Whooooohoooo!" nach hinten, sehe nur Heikos Augen blitzen, Carsten grinst durch seinen Bart, dem Vierten hängt die Zunge raus.

Gerade noch gekotzt am Col de Vars, jetzt - okay, mit bergab-Unterstützung - ein Feuerwerk abgebrannt.

In einem kleinen Berganstück bleibe ich stecken.

Der Zug bremst. Ich muss aufs kleine Blatt. "Ein ... bisschen ... langsamer ... machen ...", hechle ich Heiko zu, der neben mir rollen lässt. Da schießen Carsten und der stille Vierte an uns vorbei - beide weiterhin auf dem Pedal - er ruft noch "Willkommen in der echten Welt ..." und verschwindet hinter einer Kurve.

Was meint er wohl?


Das Tal wird weiter - bleibt aber weiter wunderschön.

Wir lassen nun bewusst etwas mehr rollen. Immer wieder werden wir von Teamzügen überholt, an ein, zwei hängen wir uns ran, in einem dritten finden wir dann den mit idealer Speed. Das Teilstück nach Jausiers durch das Ubaye-Tal war ein purer Rausch. Hier sollten sie mal ein Teamzeitfahren der Tour de France machen - das wäre ein Schauspiel nie dagewesener Art!

Wiedersehen mit Jausiers.


Kurz vor Jausiers trennen sich noch einmal Heikos und meine Wege. Er muss pinkeln, ich nicht. Bei einer Raststation fahre ich etwas früher los, werde aber wieder auf Heiko warten.


Ab Jausiers ist das Ubaye-Tal sehr weitläufig.

Ich mache das deshalb, weil ich in Jausiers, einem alten Etappenzielort meiner Tour de France 2011 mein Hotel suchen will. Ich finde es und muss grinsen: Hier kamen Flow und ich damals an, als wir bei 4 Grad und Schneeregen versucht hatten, den Col de la Bonette zu erklimmen.

Ich musste damals vor lauter Krämpfen 400 Meter unter dem Gipfel aufgeben - Flow ist zumindest über den Col gekommen. Ich fand ihn im Hotel, komplett blau gefroren. Aber siegreich.

Als ich kurz vor Jausiers links schaue, sehe ich die Straße, die auf den Col de la Bonette führt: Die höchste Straße Europas, 2.880 Meter hoch. Morgen. Morgen ...


Da hinten im Berg ist Pra Loup. Auf 1.800 m Höhe.

Von hinten stürmt eine Gruppe heran, von der ich mich einholen lasse. Ganz hinten klemmt Heiko mit im Zug. Wir sind wieder vereint. Es sind ab hier noch 9 Kilometer bis zum letzten Anstieg hinauf nach Pra Loup und nachdem wir so sehr geballert sind, tut es gut, wenn einige starke Fahrer uns durch das wellige Auf- und Ab ziehen.

Nach ganz vorn gehe ich in diesem Zug jetzt nicht. Sorry, Jungs.


Gleich noch mal Pause. Dann Helm ab zum Gebet!

Als wir uns dem Endanstieg nähern, reichen sie uns nach vorne durch. Einige Zeit bleibt Heiko im Wind. Dann auch ich. Und dann erreichen wir endlich die letzte Verpflegungsstation. Hier treffen wir auch kurz Carsten, der sofort in den Anstieg geht. Von hinten fährt Christian - sein RG Uni Kollege - auf, der sich wieder mal eine Flasche Wasser in den Helm kippt.

Garmin sagt 33 Grad Celsius im Schatten. Ich dampfe.

Pra Loup - Wo Kannibalen sterben.


Als Heiko und ich gemeinsam in den Endanstieg gehen, merke ich schon nach wenigen Metern, dass er heute seinen Raketentag haben muss, denn er kann sofort schnell Abstand zwischen uns bringen. Die ersten beiden Rampen sind zudem nicht einmal sehr steil - und doch fahre ich bald allein.

Anyway, denke ich mir: 9 Kilometer Anstieg, das sind eh nur noch 8.999 Meter. Das geht schon ...


"Nur" 9 km lang - voller Geschichte - und schweinesteil!

Ich werde erst zu Hause lesen, was diesen Anstieg zu berühmt macht. Es war hier, genau auf diesen Straßen, diesen steilen Kurven, in dieser elenden Mittagshitze, da Bernard Thenevet auf der Tour de France 1975 unvergessen den "Kannibalen" Eddy Merckx abzockte, ihm das Gelbe Trikot abnahm und nicht mehr hergab.

Es war hier, da er in einem beherzten Angriff den scheinbar unschlagbaren Merckx niederringen konnte.

Hätte ich das gewusst, vielleicht wäre ich etwas schneller gefahren. Hätte etwas mehr gebissen, hätte mir Heikos Hinterrad geschnappt. Nicht mehr los gelassen. Wer weiß.
So aber krepiere ich fast im Anstieg, es wird kurzzeitig bei 13 bis 15% im Ort "Pra Loup 1500" sehr sehr steil, Zuschauer feuern uns an. Ich weiß, ich muss nach "Pra Loup 1800", also noch 300 Höhenmeter. Ein gutes hat es - je steiler desto schneller schmelzen sie dahin.

Alter! Wann hat dieser Drecksanstieg endlich ein Ende?!?
Wie groß ist denn dieses Kackdorf?!?

Ich fluche mich nach oben. Ein Krampf. Egal. Weiter.
Hinter mir: Niemand mehr.
Vor mir: Heiko außer Sicht.

"Finish 1km" steht da. Also 999 Meter.
Das Schild muss falsch stehen, denn es werden noch mehr als 2 Kilometer bis zum Torbogen sein.

Ich könnte kotzen: Wieder 14%. Habt Ihr den Arsch offen? Dann, endlich, treibende Beats, Zielmucke!

Der Zielbogen.
Das Piep der Matte.
Ausklicken.

Alter. Leckt mich am Arsch - das war wirklich krass!


110 Kilometer, 2.900 Höhenmeter. Stage 4 war ... wieder hart.

Ich muss, abends im Bett, eingeloggt ins Internet, trocken lachen: Peter Pouly braucht für diesen Anstieg süße 19 Minuten. Kannibalisch. Heiko wird mit knapp 37:40 Minuten 374er am Berg, ich mit 38:20 min 388er.

Wir schnappen uns unsere Rucksäcke und gehen sofort zum Rider´s Meal. Heute mit Merguez, besonders lecker. Im Schatten, geschützt vor der brennenden Sonne, komme ich kaum dazu, ruhig zu atmen. Heiko sieht entspannter aus. Nicht mehr so fertig wie gestern.

"Was hast´n Du genommen heute?", frage ich anerkennend.
Er beißt in seine Wurst und zuckt mit den Schultern.


Das Rider´s Meal - darauf freuen sich immer alle.

Wir verbringen fast eine Stunde beim Essen. Heute haben wir es nicht eilig. Wir sind mit 13:30 Uhr für HAUTE ROUTE-Verhältnisse hier sehr, sehr früh angekommen und haben heute das Glück, dass unser Hotel nicht unten in Barcelonette ist (9 km Abfahrt + 4 km zurück) sondern keine 150 Meter neben dem Race Village.

Traumhaft! "Wie ein Ruhetag!", sagt Heiko und meldet sich zur Massage an.

Das Rennergebnis - eine schlechte Etappe?


Da mir Massagen wenig bringen, bleibe ich im Hotelzimmer und dusche dafür sehr lange. Ich lasse diese Etappe Revue passieren.
Tatsächlich haben sie uns heute mit dem Izoard, dem Col de Vars und dem Pra-Loup-Anstieg wirklich drei richtig krasse Knallersteigungen vorgesetzt, die zudem auch ungewöhnlich steil waren,

Allerdings ist die Etappe mit 110 Kilometern - und vielen schnellen Bergabkilometern - auch eine sehr kurze. "Kurz und schmerzhaft" mochte die Devise gewesen sein. Und der Plan ging auf.

Die Etappe gewinnt - wieder mal - Pouly mit wahnsinnigen 3:37 Stunden. Heiko wird heute an seinem Raketentag den Platz 366 mit 5:38 h belegen, ich komme auf 368 in die Tageswertung, mit 5:39 h Tagesleistung. Also doch nicht so schlecht, wie sich das zunächst angefühlt hatte.

Vielleicht auch geplant: Die frühe Ankunft, um noch genug Zeit für eine etwas längere Regeneration zu haben: Immerhin war die Marathon-Etappe gestern der absolute Killer. Und dann? Ausgeruht für morgen.

Morgen - morgen wird es speziell ...

Mein Plan: Morgen, da bin ich der Kannibale!


Beim Briefing muss ich nicht viel zuhören: Morgen ist Einzelzeitfahren auf den Col de la Bonette. "Es wird zwei Typen geben morgen," sagt Matt, der Organisator: "Die Einen werden es langsam angehen, Kräfte sparen und den Tag als Ruhetag nutzen, als Vorbereitung und Kräfteakkumulation für die beiden letzten Etappen. Die Anderen werden alles geben, die Ruhe des Feldes ausnutzen und massiv Plätze gut machen. Zu welchen Typen gehört Ihr? Wir werden es morgen sehen!"

Ich lege mir einen Plan zurecht. Morgen will ich der Kannibale sein!


Rohes Fleisch zum Abendessen. Ob es morgen was bringt?

Als wir mit den RG Uni-Jungs zu Abend essen, bestellen die sich Hamburger und Entrecote.
Ich lasse mir ein Tartar von rohem Rindfleisch kommen, ein rohes Ei drauf, dazu ein Eimer Pomme Frites.

Wir diskutieren, wie man sich morgen verhalten solle. Carsten und Christian - auch Heiko, wie ich vermute - favorisieren die "ich mache langsam"-Variante. Etappen 6 und 7 haben zusammen noch einmal 310 Kilometer und 6.700 (!) Höhenmeter, davon die gefürchtete Todes-Etappe 6 mit 3.800 hm bei 143 Kilometern und 4 Cols.

"Das ist die wahre Marathon-Etappe", meine ich. "Dagegen war Nummer 3 ein Spaziergang!"

Als wir ins Bett gehen - in einem Hotel, für das sich sonst anscheinend nur Verliebte interessieren - grübeln wir weiter.


Romantisch, oder?

Tja. Was tun morgen? Stoff geben und abzocken? Dafür Etappe 6 verkacken? Oder langsam, konservierend fahren?

Für mich gibt es hier allerdings noch ein zweites Ziel: Ich will den Col de la Bonette bezwingen. Mit ihm habe ich noch eine Rechnung offen. 2011 will ausgemerzt sein. Als ich einschlafe beschließe ich, erst einmal abzuwarten. Da ich in der Gesamtwertung mit Gesamt-Platz 351 genau einen Platz vor Heiko liege, wird Heiko morgen genau vor mir, mit 20 sek Vorsprung starten.

Was ich machen werde, entscheiden die ersten 2.000 Meter des Einzelzeitfahrens.

"Los, rohes Fleisch", denke ich beim Einschlafen, "mach mich zum Kannibalen!"


Hier gibt es wieder die kompletten Garmin-Daten der vierten Etappe.




Natürlich gibt es wieder einen Film dieser Etappe - ich glaube, er bringt gut rüber, was wir heute erlebt haben.








Kommentare:

  1. verdammt, wenn ich deine Berichte lese, das Video sehe und an meine Touren dieses Jahr in Frankreich und Italien zurück denke, bin ich mir sicher: Radfahren ist der geilste Sport der Welt! Und mir tun alle leid, die nie diese wahnsinnige Gefühl haben, einen steilen Berg zu bezwingen und dann Gänsehaut beim Ausblick von Pass aus zu haben und dann auf der Abfahrt einem die Tränen vom Fahrtwind die Wangen runterlaufen... ich hätte dieses Rennen mit Sicherheit nicht geschafft und ich denke, da hast du eine Leistung vollbracht auf die du stolz sein kannst !

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    1. lieben dank andreas.
      und du hast vollkommen recht!
      :-)

      ride safe.

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  2. ach, und gerade in der Hamburger ADFC Zeitung gesehen, dass Du wohl Ende Oktober einen Vortrag über dieses Renne hälst? Habe ich das richtig verstanden?

    Andreas

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  3. Ok, das wird sicherlich eine interessante Sache! Wirst du das noch grösser ankündigen, bei Helmuts Fahrrad Seiten oder so? Denn dieses ADFC Blättchen liest doch normalerweise keiner... hätte das nicht bei von Hacht so zufällig neulich rumgelegen... ich hätte da nicht von erfahren.

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    1. naja, es werden auch nicht andere infos (eher weniger) als hier im blog sein, die selben fotos. nur halt live erzählt. ich hänge die vorträge nie an die große glocke. es kommen immer so 20, 30 mann, das ist schon genug :)

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  4. ach ja... und wann folgen die noch fehlenden Etappen? :-)

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    1. immer mit der ruhe ... das ist ein riesen aufwand, die bilder raussuchen, bearbeiten, grafiken bauen, schreiben, kontrolle lesen ... ich hab "nebenbei" noch nen job ... :)

      keine sorge, etappe 5 in 1-2 tagen, der rest folgt.

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  5. ja, das weiss ich doch... deswegen auch der :-) am Ende meiner Frage!

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