23. September 2012

Mit dem Rennrad im Flugzeug: Den Rennradkoffer richtig packen.

Die Saison neigt sich langsam dem Ende. Wir checken die Leistungen, die wir in 2012 auf unseren Rennrädern erbracht haben, tragen Kilometerstände und Höhenmeter in Excellisten ein, wälzen Fachmagazine und Kataloge und träumen vom neuen Rennrad der nächsten Saison oder - wie ich auch - machen uns Gedanken um den Rennkalender 2013.



Vielleicht gefällt Euch die Idee, auch einmal den Gran Fondo New York zu fahren? Oder die superharte "La Leggendaria" in Trento? Die Val d´Aran Cycling Tour in den steilen Pyrenäen?

Egal, wo Ihr hinfliegt - Ihr werdet einen Rennradkoffer benötigen. Und wer noch nie sein Rennrad für eine Flugreise fertig gemacht hat, dem möchte ich hier mit diesem Blogpost ein paar Hinweise geben, wie Euer Schmuckstück sicher und wohlbehalten durch die Lüfte kommt.

Welchen Rennradkoffer kaufen?

Die Auswahl ist übersichtlich. Zunächst aber die Glaubensfrage: Softshell oder Hardcover? Unser Teammitglied Florian schwört auf den Softshell-Cover von Scott. Er ist mit mir in der Saison 2012 zu 4 Rennen im Flugzeug geflogen und sein Rad hat keinerlei Schaden genommen. 

Ich persönlich möchte Euch den Transportkoffer von B&W International ans Herz legen: Er ist nicht nur stabil und haltbar (ich nutze ihn nun intensiv der 2ten Saison), sondern mit 190 bis 200 € auch noch  bezahlbar.


Der Rennradkoffer wird an 4 Seiten mit Schnappschlössern gesichert, eine dicke Klettschnalle schützt zusätzlich. Ich persönlich wickel noch immer Spanngurte herum, aber das ist nur meiner Transportophobie geschuldet.

Das Rennrad für die Flugreise fertig machen

Ich gehe immer nach dem selben Prinzip vor. Auf- und Abbau konnte ich so perfektionieren. Nicht mehr als 20 Minuten brauche ich, um mein Cervélo ab- und wieder aufzubauen. Begonnen wird immer bei den Laufrädern.


Bevor ich diese demontiere, entnehme ich die Schnellspanner. Einfach rausziehen, wieder locker zusammenschrauben und in Küchenpapier einwickeln. Die Schnellspanner werden später zum Werkzeug gepackt.

Wichtig: Schnellspanner müssen komplett aus den Laufrädern entnommen werden!

Noch lasse ich das hintere Laufrad an seinem Platz: Denn solange die Kette gespannt ist, kann ich ein, zwei lagen Luftpolsterfolie um die Strebe wickeln.


Das schützt den Lack und auch das Carbon, denn sonst würde die Kette direkten Kontakt mit dem Rahmen haben. Von der Sauerei einmal abgesehen, kann das hässliche Kratzer geben. Ich bin in dieser Saison 12 mal geflogen: Kaum vorstellbar, wie das ohne diesen Schutz aussehen würde!

Als nächstes demontiere ich die Pedale und bringe die Kurbel in eine horizontale Stellung. Ich habe den Tick, dabei den linken Kurbelarm nach vorn zeigen zu lassen: Ich stelle mir vor, dass das etwas Druck von der Gabel nimmt, sollte der Koffer einmal auf dieser Seite liegen.


Nun kann ich die Laufräder entnehmen. Bei B&W sind zwei gepolsterte Laufradtaschen aus Nylon im Set enthalten. Die Naben und beim Hinterrad die Kassette wickle ich in ein, zwei Lagen Luftpolsterfolie ein. Auch hier: Zusätzliche Dämpfung für die empfindliche Nabe, beim Hinterrad schützt die Folie den Stoff vor dem Kettengleitstoff. (Leider glänzt meine Kassette nie so wie bei den Profis).


Ich kennzeichne die Tasche vor das Vorder- und das Hinterrad, das macht es nachher beim Verpacken einfacher.

Wenn ich die Laufräder dann einpacke, nutze ich diese Gelegenheit, um die Flanke für die Bremsen einmal zu säubern und auch um jede einzelne Speiche zu checken.

Wichtig! Beim Wiederaufbau am Zielort unbedingt die Speichen checken.

Leider mussten wir schon oft vom Flugzeug oder dem Gate aus hilflos mitansehen, wie die Flughafenmitarbeiter mit den Sachen umgehen. Grausig! (An dieser Stelle ein Lob an den Flughafen MUC - vorbildlich, wie hier gearbeitet wird - so müsste das überall sein!)

Bisher ist Gottseidank noch nichts kaputt gegangen, aber seit dem ich meinen Rennradkoffer einmal durch die Luft habe fliegen und auf Heikos Koffer klatschen sehen, checke ich jeden Zentimeter meines Rades beim Wiederaufbau. (Ein Rüffel zum Flughafen Hamburg!)


Sind die Laufräder verstaut, geht es an den Rahmen. Ich bin da sehr penibel und gehe auch hier sehr gründlich vor: Zunächst wird die Kette oben und unten an der Strebe fixiert. Da sich darunter bereits eine Lage Luftpolsterfolie befindet, liegt die Kette schön weich.

Dann nehme ich etwa 2 Meter lange und 30 cm beite, extra zugeschnittene Bahnen Polsterfolie, falte diese einmal längs und wickle den Rahmen komplett ein. Mit Krepp-Klebeband kann man das gut fixieren - Krepp hält und hinterlässt dabei keine hässlichen Klebereste. 


Das Schaltwerk muss ab. Auch Mechanikernullen wie ich werden da vor keine große Aufgabe gestellt: Es handelt sich ja nur um eine einzige Schraube. Beim Wiederaufbau hilft eine kleine Distanzschraube später, das Schaltwerk wieder an die richtige Position zu montieren.

Auch das Schwaltwerk wird in Polsterfolie eingewickelt, schon allein, um nicht den Koffer zu beschmutzen.


Kettenblätter und Kubeln werden ebenso verpackt, wie die einzelnen Geröhre. Wer weiß, wie der Koffer am Ende durch die Flughafenmitarbeiter bewegt wird: Da reicht es schon, wenn sich ein Schraubenzieher losreißen und im Koffer umherfliegen würde, um hässliche Kratzer in Rahmen und Lack zu ritzen. Das wollen wir ja nicht.


Bei B&W ebenfalls enthalten sind Distanzstücke für Gabel und Ausfallende hinten. Diese Plastikteile verhindern, dass bei zu hohem Druck Schaden an diesen Rahmenteilen entstehen. Ich setze diese ein, fixiere sie mit Krepp und wickel ab hier dick die Streben und die Gabel mit Polsterfolie ein. So kann nichts passieren.


Mit der Gabel verfahre ich ebenso. Gerade die Gabel kann, wenn der Koffer nicht sachgemäß stehend transportiert wird, eine Menge abbekommen. Ich möchte dieses Bauteil so gut es geht schützen.

Wie gesagt: Lenker und Sattel sind noch montiert. Wir bauen wickeln zunächst erst den Rahmen ein. Auf diese Art und Weise benötige ich keinen Montageständer. Vor allem nicht am Zielort: Dort bauen wir alles von "hinten nach vorn" wieder auf.


Am Ende haben wir dann ein dick und schneeweiß in Luftpolsterfolie eingehülltes Rennrad. Kette, Umwerfer, Schaltwerk und die sensiblen Ausfallenden sind gut verpackt und sicher geschützt. Auch die Kettenblätter verpacke ich in mindestens 3 Lagen Folie - man hat schon große Kettenblätter reißen sehen. Ob das an Stößen durch den Transport liegt, ist die eine Frage: Probieren will ich es nicht.


B&W liefert einen dicken Schaumstoffblock mit, auf den man dann das Kettenblatt stellen kann. Er ist speziel ausgesägt, sodass der Rahmen dann wieder richtig herum gedreht werden kann.

Ich nutze weißes Lenkerband, um die exakte Stellung meiner Sattelstütze zu markieren. Da ich einen weißen Rahmen habe, belasse ich das Band dort - so muss ich nicht immer neu kleben. Nun kann die Stütze samt Sattel herausgenommen werden.


Ich wische sie von Resten der Carbon-Montagepaste sauber und stecke sie in ein der Länge nach aufgeschnittenes Stück Dämmstoff für Wasserleitungsrohre. Der Meter kostet im Baumarkt 50 Cent. So ist die sensible Carbonstütze nun auch geschützt.

Sattel und Stütze verpacke ich in Plastiktüten - fertig.

Nicht vergessen, die Sattelklemmung wieder etwas anzuziehen: Diese könnte sich (zumindet bei meinem Rennrad) sonst lösen und im Koffer auf Reisen gehen.


Als letztes kann ch nun den Lenker demontieren. Auch hier entferne ich Lenker samt Vorbau - und ziehe sanft die Schraube für das Steuerrrohr wieder an.

Am Lenker selbst müssen wir nichts demontieren oder verstellen - alle Schalt- und Bremszüge bleiben so, wie sie sind.


Nun lege ich alles in den Koffer. Ich achte darauf, dass das Rennrad immer auf seiner linken Seite liegt. Es geht auch anders herum - aber ich fliege immer in dieser Position und habe mich daran gewöhnt. Denn nun kann ich den Lenker zwischen Gabel und Unterrohr so verkeilen, dass er sich nicht mehr bewegen kann.

Das Schaltwerk lege ich nach unten hin zwischen die beiden Streben: Auch hier kann nun nichts mehr passieren.


Wichtig ist, dass die Kurbel unbedingt in dem Schaumstoffblock steht! Heiko musste ein, zwei Mal ohne diesen Block fliegen. So haben die Zähne seiner Kurbel dann nicht nur den Koffer an dieser Stelle massiv beschädigt, sondern es bestand die Gefahr, dass wiederum der Koffer die Kurbel und deren Zähne in Mitleidenschaft zieht.

Und am Renntag morgens noch schnell eine Kurbel zu besorgen ... muss nicht sein.


Ich achte beim Lenker darauf, dass kein Zug unnötig verdreht oder gar geknickt wird. Bisher musste ich nach keinem einzigen Flug irgend etwas neu einstellen oder justieren: Geht man sorgsam mit den Zügen und dem Schaltwerk um, kann man nach dem Wiederaufbau sofort losstarten.


Wenn Rahmen und Lenker sicher liegen, schütze ich mit weiterer Folie noch sensible Stellen wie die Sattelklemmung, die Ausfallenden mittig, da hier nachher die Laufräder drauf kommen, das Oberrohr und die Getränkehalter (die ich nicht extra demontiere).


Nun kann man mit zwei Schnallen den Rahmen fest an der einen Kofferseite fixieren. Wenn man alles richtig gemacht hat, liegt nun keine einzige Rahmenstelle und kein Zug mehr frei.

Übrigens: Ihr müsst die Koffer nicht gleich kaufen. Fragt doch einfach Euren Bikeshop nebenan. Viele verleihen für kleines Geld diese Koffer. Wer mal nur eben zum Ötztaler Radmarathon nach Innsbruck möchte, muss ja nicht gleich 200 € ausgeben.


Nun lege ich einige Lagen gefaltete Folie auf den Mittelbereich meines Rahmens, denn es folgen jetzt die Laufräder. Anders, als es der Kofferhersteller vorsieht, fixiere ich nicht die Laufradtaschen an der zweiten Kofferseite: Hiermit habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

Es ließ sich weder der Koffer einfach schließen, noch blieb dann genug Spiel zwischen Laufrad und Kofferwand: Jeder Schlag ging ungefiltert ins Rad.


Je nachdem, wie schwer Euer Rennrad ist, könnt Ihr vor den Laufrädern selbstverständlich noch die Zwischenräume nutzen, um Utensilien zu verstauen. Da mein Cervélo R3 keine 7 Kilo wiegt, habe ich nach oben hin Luft.

Achtung: Checkt unbedingt die Max-Kilo für Sportgepäck Eurer Airline! Nicht, dass Ihr Übergepäckgebühren bezahlen müsst. Als ich von Japan zurück geflogen bin, musste ich für diesen Fehler 800 € (!) löhnen. Vergesst ebenfalls nicht, Euer Sportgepäck bei Buchung anzumelden - sonst nehmen Euch einige Airlines nicht mit.

Helm, Trinkflaschen und Werkzeug werden auf dem Boden des Koffers verteilt. Dies aber bitte so, dass nichts umherfliegen kann: Gerade der fette Pedal- oder der Drehmomentschlüssel können fiese Kratzer schlagen.


Nun aber: Die Laufräder.

Ich lege zuerst das hintere Laufrad auf die rechte Seite. Und zwar so, dass die Kassette nach innen schaut und im Leerraum zwischen Sitz- und Kettenstreben liegt.

Bei B&W funktioniert das prima: Wer sich den Luxus eines Profikoffers leisten möchte, der kann sich z.B. den Aero Tech Evolution von SciCon zulegen - mit extra Laufrad-Fächern. 650 bis 750 € sollte man dann schon übrig haben ...


Darüber dann, leicht versetzt, das Vorderrad. Ich fixiere die Taschen nicht noch extra. Der Koffer, das ist das Wichtige, muss sich ohne Druck schließen lassen.

Wenn dem so ist, und Ihr den Koffer abschließt und instellt, sollte bei Druck auf die Kofferflanken weder Rahmen noch Laufrad zu spüren sein. Denn nur so fägt der Koffer eventuelle Stöße ab und leitet sie nicht an Rahmen, Laufrad oder die wertvollen Carbonspeichen weiter.

Trotzdem: Nach dem Flug beim Aufbau unbedingt alle Teile auf Kratzer oder Brüche checken!


Ich weiß, es interessiert die meisten der Flughafenarbeiter wenig, aber es beruhigt mich: Aufkleber. Groß und rot, am besten in der Sprache des Landes, in das Ihr reist: VORSICHT! FRAGILE!

Ich bin mit diesem Koffern und meinem Rennrad all in all bisher etwa 20 mal geflogen und - obwohl es manchmal zum Schreien brutal aussah! - es ist immer sicher und wohlbehalten angekommen. Eine Flugreise tut dem Rennrad nie gut, aber wenn Ihr einen vernünftigen Koffer habt, Euch Mühe beim Einpacken gebt, dann kann da eigentlich nix passieren.

Vergesst nicht, dass Ihr nicht alle Utensilien (z.B. Druckpatronen oder Sprays, auch "verdächtig aussehendes" Werkzeug) in die Koffer geben dürft. Checkt am Besten vor dem Flug, was alles mit darf. Nicht, dass es Euch so geht wie mir in New York, als der Heimatschutz den Koffer aufgebrochen und damit beschädigt hat.

Mein WD40 hatte nämlich die National Security bedroht.



Gute Reisen in Rest2012 und 2013 wünsche ich Euch und Euren Boliden.

Kommentare:

  1. Danke für diesen Post. Kommt mir gerade gut zu Pass.

    Schaue immer mal wieder in Tests zu Radkoffern/Taschen (Cyclingtips.com hat auch ein paar gute Erfahrungsreports). Ist wahrlich nicht einfach.

    Teure Dinger. Voluminöse Dinger. Braucht man nicht häufig oder kaum. Verleidet einem richtig den Spaß, wenn man einfach mal so darüber nachdenkt, mal etwas weiter weg mit dem eigenen Renner unterwegs zu sein. Pyrenäen z.B. Dann doch lieber irgendwo in Schlagdistanz, wo man noch gut mit dem Auto hinkommt. Also Schweiz oder Südtirol...

    Am liebsten hätte ich ja einen Koffer, wo man möglichst wenig am Rad schrauben muss und wo es optimal geschützt ist, ohne Montierungs- und Luftblasen-Folien-Orgien. Aber, das kostet - und zwar mal richtig. Allein für den Kaufbetrag eines entsprechenden Koffers kann man die entsprechende Woche Urlaub machen.

    Von daher Danke für deinen Erfahrungsbericht und die Erläuterung, wie du das handhabst.

    Ich schließe aus deinem Post, dass du den Koffer immer abschliesst. Ich habe auch schon die Empfehlung gelesen, den Koffer immer unverschlossen zu lassen, weil Rennräder / Rennradkoffer standardmäßig vom Zoll untersucht würden...

    Wieder so ein Grund, der mich vom Fliegen mit dem eigenen Rad neben den Kosten (für den Koffer, den man alle Jubeljahre braucht) und dem Aufwand (des Packens) abhält: Koffer auflassen, und Rad geklaut kriegen oder Koffer zuschließen, und aufgebrochenen Koffer und halbherausgefallenes Rad zurückerhalten.... Argh...

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  2. jo, ich schließe immer ab. innereuropäisch war das nie ein problem. hatte halt nur auf dem rückflug vom GFNY nen aufgebrochenen koffer. gottseidank sind die schlösser mit jeder nagelfeile zu knacken, sodass "nur" derctragehenkel abgerissen wurde.
    ich kenne niemanden, dem das rad geklaut oder beschädigt wurde, also fliege ruhig :-)

    andererseits: das leihrad, das heiko in new york bekam, war unter aller sau. dann doch lieber nervenkitzel mit dem eigenen rad...

    grüße.

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  3. DER moralische Konflikt schlechthin ;)

    Schon allein diese Horrorgeschichten, wie da das Flughafenpersonal mit dem heißgeliebten Rad umgeht, schauderhaft :D

    Leihrad trau ich mir aber auch nicht, am Ende passt da die Geometrie vorn und hinten nicht und/oder ich komm mit dem Rad einfach nicht klar, das wär auch doof.

    Naja, nächstes Frühjahr will ich irgendwo ins Warme, ein paar schöne Berge fahren, und da kommt ja fast nur Malle per Flug in Frage. Und als Freiwilligendienstler hat man leider nicht so viel Geld zur Verfügung, für hochwertige Radkoffer o.ä. Und aus obigen Gründen kommt Leihrad nicht wirklich in Frage, ich hab einfach keine Ahnung was ich machen soll...

    Trotzdem danke für den Bericht, hat mir weitergeholfen :)

    Viele Grüße,
    Patrick

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  4. Verfolge deine Rennradstories nun schon ne ganze Weile Lars. Super Blog und tolle Erfahrungsberichte zumal wir einige Rennen heuer gemeinsam bestritten haben :) Hab allerdings wohlweißlich meiner ersten Rennradsaison jeweils die Medio Verianten des GFNY und des Leggendaria Charly Gaul bestritten.

    Hab mir zu Beginn der Saison den Evoc Bike Travel Bag via Ebay gecheckt und muss sagen einfacher und leichter gehts wohl kaum. Problem ist das es auf manchen Zubringerflügen eine 20kg Begrenzung für Sportgepäck gibt (zumindest bei der BMI war das der Fall) und da ist der Bag mit nur 8kg Eigengewicht Gold wert. Tasche ist obwohl Softcover extrem robust und schützt das Rad perfekt. Nehm dazu nur die Laufräder raus, Schnellspanner raus, Luft in Reifen kann ruhig drin bleiben (Geschichten von platzenden Reifen sind bullshit), Lenker abbauen und Sattel reinfahren. Dazu gibts noch massig Stauraum in kleineren Fächern im Bag und auf der Aussenseite, somit kann auch nix rumfliegen und den Rahmen beschädigen wenns mal ruppiger zugehen sollte. Auf dem Weg zurück vom GFNY blieb der Bag beim Umsteigen in London zurück wurde mir aber am nächsten Tag zugestellt und die super nette Mannschaft vom Lost & Found Schalter am Wiener Flughafen meinten nur Sportgepäck verschwindet so gut wie nie (im Gegensatz zum herkömmlichen Gepäck).

    Gruß aus Wien,
    Wolf

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    1. servus wolf,

      danke für deinen kommentar und deine erfahrungen mit flugreisen.
      vielleicht klappt es 2013 ja mal mit einem persönlichen hallo bei einer der events?

      viele grüße,
      lars

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  5. Danke für die wertvollen Tipps - ich plane auch schon seit einem Jahr eine Radreise, aber bis jetzt ist immer etwas dazwischen gekommen. Dein Post erleichtert mir nun zumindest aber die Wahl und ich weiß nun, wie ich alles verpacken könnte.

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  6. Wirklich ein tolle Anleitung :)

    Ich werd sie aber wohl nie benutzen, denn mit ist der Aufwand einfach viel zu hoch und viel zu stressig.
    War jetzt auf den Kanaren und mit dem Leihrad (von Free Motion) wieder mehr als zu frieden. Top Material, gepflegt und gewartet. Hingehen, in Empfang nehmen, Pedale auswählen, kurz eingestellt und fertig.
    Anyway: freie Fahrt :)
    VG Christian

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    1. hi christian,

      danke für deinen comment & viel spaß (auch mit leihrad)

      Lars

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